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Sport-Coaching

Sport-Mental-Training / Sport-Hypnose

Mentales Training wird heute in immer mehr Lebensbereichen eingesetzt, bei denen es darum geht, die persönliche Leistungskraft entscheidend zu steigern. Der Anwendbarkeit des mentalen Trainings sind keine Grenzen gesetzt. Ob sie ihre Prüfungsangst beseitigen wollen, ihr Gedächtnis, ihre Konzentrationsfähigkeit, oder ihre Willenskraft steigern möchten, ein gezieltes mentales Training wird sie entscheidend voran bringen.

An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert brachte die Kutsche – Coach – Menschen vom Ausgangspunkt „A“ zum Zielpunkt „B“. Ein Coach will dasselbe.

 

Der Begriff Coach, so wie er heute verwendet wird, ist vor allem im Leistungssport schon länger bekannt (länger als im Businessbereich). Die Arbeit von Coachs geht weit über das normale Training von körperlicher Leistungsfähigkeit hinaus.

 

Sportcoachs helfen:

  • Ängste zu überwinden
  • Blockaden zu lösen
  • persönliche Erfolgsstrategien zu entwickeln
  • und Erfolge sowie auch Misserfolge zu verkraften

 

Das Wort „mental“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „geistig“.  Beim Mental-Training geht es also um die Fitness des Geistes.

 

Das Mentale Training hilft ihnen, das gesamte Potential ihres Bewusstseins und ihres Unterbewusstseins zu aktivieren. Dabei ist das Unterbewusstsein sehr bedeutsam. Denn es nimmt in hohem Maße Einfluss auf unser Verhalten, und damit auch auf unsere Leistungsfähigkeit.

 

Vielfach versteht man heute, wenn es um Mentaltraining geht, technische Abläufe zu optimieren, sich auf die Bewegungsabläufe zu konzentrieren, schlicht die Technik zu beherrschen.

Dies sind sicherlich wesentliche Voraussetzungen, um im Sport erfolgreich zu sein - jedoch nicht die Entscheidenden. Hierbei laufen viele Prozesse in der Großhirnrinde ab – im Bereich des bewussten Handelns (rationale und kognitive Prozesse).

 

Jedoch kein einziger Prozess entsteht in der Großhirnrinde, sondern im Limbischen System oder im Stammhirn.        Im Limbischen System wird alles in Bildern prozessiert.

 

Im Hawaiianischen Schamanismus gibt es ein Sprichwort, das sagt:

„Energie folgt der Aufmerksamkeit.“

In Richtung der Bilder - der inneren Bilder - folgt die Energie.

 

Es gibt Bilder die Mut machen, die Freude, Zuversicht und Erfolg ausdrücken, aber auch solche, die Menschen Angst einjagen, sie verunsichern und dadurch schwächen.

Innere Bilder sind immer individuelle, zu der jeweiligen Person gehörende Bilder und haben ihre eigene Entstehungsgeschichte.

Die zentrale Frage, die sich hier anschließt ist die woher die Bilder kommen. Denn diese Bilder bestimmen unser Denken, Fühlen und Handeln – im Sport und außerhalb des Sports.

 

Damit haben sie direkten Einfluss auf unsere Leistung. Wenn wir an etwas Positives oder Negatives denken, mixt unser Gehirn sozusagen einen Hormoncocktail zusammen, der unsere körperliche Leistungsfähigkeit über Minuten, vielleicht sogar über Stunden und Tage beeinflusst. Sehe ich mich auf dem Siegertreppchen oder als Verlierer.

 

Versetzen Sie sich doch jetzt einmal in die Rolle des Siegers oder Verlierers und fühlen, was in Ihrem Körper gerade passiert.

 

Entscheidend ist also, in welche Richtung die inneren Bilder ausgerichtet werden.

Alle Prozesse fangen in den unwillkürlichen Ebenen, vorwiegend im Mittelhirn an.

 

Interessant ist, dass das „Unwillkürliche“ um ca. 500ms schneller seine Entscheidung getroffen hat, als das Bewusstsein.

Allein hieran kann man erkennen, wie wichtig es ist das System „Körper + Geist“ -  „Ratio + Emotio“ miteinander in Einklang zu bringen.

 

Erfolg beginnt im Kopf oder um es mit einer chinesischen Weisheit auszudrücken:

 

„Achte auf deine Gedanken,

sie sind der Anfang deiner Taten.“

 

Erleben passiert nicht, Erleben erzeuge ich!

Der Körper folgt dem Geist.

 

Hypnose wird als Weg betrachtet, um mit unbewussten Prozessen Kontakt aufzunehmen und diese zu beeinflussen, wobei Hypnose nur der Oberbegriff für verschiedene Trancezustände ist.

 

In der konkreten Arbeit geht es zuerst darum die „Inneren Bilder“ aufzuarbeiten.

Blockaden, Glaubenssätze, die nicht direkt mit der Sportart zu tun haben, aufzulösen.

 

Magdalena Neuner hat dies in einem Interview in faz.net vom 03. Februar 2010 auf den Punkt genau beschrieben:

„Ich habe jemanden, der mir Sicherheit gibt. Das sind keine Rituale, wo ich am Start irgendwelche Formeln murmele und ein Tänzchen aufführe. Das sind stundenlange Gespräche und Übungen, bei denen vieles aufgearbeitet wird. Ich habe einige Schießtraumen gehabt, wie zum Beispiel in Antholz. Das setzt sich fest, auch wenn man es verdrängt. Es gibt Momente, in denen man das sofort wieder vor Augen hat. Das muss man aus dem Kopf rauskriegen, indem man eben versucht, diese Erlebnisse aufzuarbeiten und etwas Positives mitzunehmen. Ich hoffe, dass mich das weiterbringt. Aber das ist wie Training. Da kommt der Effekt auch nicht über Nacht.“ http://www.faz.net/ 03. Februar 2010

Und es hat geholfen.

 

Visualisierung – Den Erfolg vor Augen

Das Drehbuch zum eigenen Film erarbeiten:

(kognitiv analytischer Teil)

  • Was an Stelle von dem, was Du jetzt hast willst Du?
  • Genaues Ziel herausarbeiten
  • Ziel formulieren

Ziel visualisieren (Tiefer liegende Hirnschichten die Schritte erleben lassen).



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